Template: Monatsreporting

Regelmäßige Reportings schaffen zuverlässig Transparenz für Geschäftsführung und Gesellschafter. Damit sorgen sie für ein langfristiges Vertrauen in den unternehmerischen Erfolg.

Ziel eines Reportings ist die transparente Darstellung der Geschäftsentwicklung für die Geschäftsführung und den Gesellschafterkreis sowie weitere Kapitalgeber.

  • Dabei werden die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Unternehmensentwicklung umfassend beleuchtet.
  • Durch die regelmäßige Fokussierung auf wesentliche Themen wird ein größeres Vertrauen der Gesellschafter in die Geschäftsführung hergestellt.
  • Ein strukturierter Prozess stellt das einheitliche Verständnis über die Unternehmensentwicklung im Managementkreis sicher.

Als Leitfaden für die Implementierung eines monatlichen Reportings stellen wir ein Template in unserem Downloadbereich zur Verfügung. Das Template bildet die Kerninhalte eines Monatsreportings ab und dient als Hilfestellung für die Erstellung.

Regelmäßige Reportings sorgen für Transparenz, Vertrauen und Informationssicherheit

Ein Reporting ist ein Dokument, welches aus Zwecken der wiederkehrenden Berichterstattung erstellt und an wichtige Stakeholder kommuniziert wird. Dabei schafft die regelmäßige Darstellung und Weitergabe relevanter Faktoren der Geschäftsentwicklung Transparenz und legt den Grundstein für ein vertrauensvolles Verhältnis der Geschäftsführung und ihren wesentlichen Stakeholdern. Ebenso werden auf diese Weise Informationsrechte der Gesellschafter gewahrt, die oftmals vertraglich fixiert sind.

Ein nachvollziehbar dokumentiertes Zahlenwerk sowie regelmäßige Informationen zur Unternehmensentwicklung fungieren dabei als Basis für strategische Entscheidungen, die einen großen Einfluss auf den Unternehmensfortschritt ausüben. Je hochwertiger die Datenlage in diesem Kontext ist, desto nachvollziehbarer erfolgt die Berichterstattung und desto nachhaltiger lassen sich ebenso adäquate Maßnahmen bei Planabweichungen ergreifen. Somit wirkt sich die regelmäßige Berichterstattung in den meisten Fällen positiv auf die langfristige Unternehmensentwicklung aus.        

Fortlaufende Buchhaltung sowie regelmäßig aktualisierte Planung bilden die Datengrundlage für das Reporting

Das Monatsreporting-Template teilt sich in zwei Teilbereiche auf. Im ersten Teil werden die Entwicklungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens anhand von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Kapitalflussrechnung dargestellt. Um Abweichungen von der Planung und relevante unterjährige Veränderungen sichtbar zu machen, werden die Ergebnisse des jeweils aktuellen Monats mit Planzahlen und Ist-Zahlen aller kumulierten Monate seit Jahresbeginn (Year-To-Date-Betrachtung) verglichen. Der erste Teil des Reportings speist sich aus Daten der fortlaufenden Buchhaltung sowie der (i.d.R. einmal jährlich zu aktualisierenden) Unternehmensplanung. Jene Rohdaten werden um Kommentare und Erläuterungen der Geschäftsführung ergänzt, die auf Veränderungen, beachtenswerte Entwicklungen oder Neuigkeiten im Zahlenwerk hinweisen.

Den zweiten Teil des Monatsreportings bildet der Management Report zur Unternehmensentwicklung. Dieser hängt in seiner Ausgestaltung stark von der Organisation und dem Geschäftsmodell des Unternehmens ab. Dementsprechend divergieren die Inhalte in Abhängigkeit von der Branchenzugehörigkeit. Mögliche Inhalte können Berichte zur Entwicklung von Vertrieb, Marketing, Kooperationen, Produkten sowie Personal darstellen. Mithilfe des zweiten Teils des Reportings hat das Management die Möglichkeit, auf Veränderungen hinzuweisen sowie neue Ideen vorzustellen.   

Ein unterjähriges Reporting bietet eine transparente Darstellung der Geschäftssituation in Ergänzung zum – für die meisten Rechtsformen obligatorischen – Jahresbericht. Auch dieser informiert über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens und legt alle relevanten Informationen aus den verschiedenen Geschäftsbereichen dar. In welcher Frequenz die unterjährige Berichterstattung erfolgt, variiert von Unternehmen zu Unternehmen und hängt nicht nur vom Bedarf, sondern auch der verfügbaren Kapazität ab. Grundsätzlich ist es wichtig für ein Unternehmen, eine zuverlässige, qualitativ hochwertige und möglichst detaillierte Berichterstattung zu gewährleisten, ohne übermäßiger Bürokratie und Verwaltung zu verfallen.

Regelmäßige Berichterstattung reduziert Informationsunsicherheit für Gesellschafter und Kapitalgeber

In Folge der regelmäßigen Berichterstattung lassen sich einzelne Unternehmensfortschritte besser nachvollziehen und die Entwicklung des Geschäfts über die Zeit hinweg lückenlos verfolgen. Gleichzeitig erhöht sich die Fähigkeit des Managements, strategische Entscheidungen auch Monate später zu begründen. Das Ergebnis des Reportings ist somit eine Reihe kohärenter Dokumente, auf deren Basis relevante Unternehmensentwicklungen fußen. Eine weitere Folge regelmäßiger Berichterstattung ist die Reduzierung von Informationsunsicherheiten für Gesellschafter und Kapitalgeber, welche die Chance für eine erfolgreiche Anschlussfinanzierung erhöht.

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